Einstimmung auf die Bundesliga

Zur Einstimmung auf die Bundeliga (Rapid – Sturm) gab’s 2x Regionalliga Ost.

Wiener Sportklub – 1. SC Simmering

Am Freitag sah ich ein Wiener Derby. Eher eines der selteneren Art. Zumindest ich habe es persönlich noch nie so erlebt: Wiener Sportklub – SC Simmering. Eingestimmt wurde das Derby bei einem G’spritzten beim Pratsch-Stand hinter der Friedhofstribüne in der Alszeile. Lockere Gespräche, eigentlich eh alles klar: Sportklub ist der 8:1 Favorit, zumindest wollen es so die Buchmacher. Zum Ankick findet man sich rechtzeitig auf der Friedhofstribüne ein. Vor dem Anpfiff wird noch kurz Strom gespart und eine der Flutlichtmasten wird abgeschaltet. Rechtzeitig zum Anpfiff ist es aber wieder genügend hell auf den Platz. Gegenüber der Friedhofstribüne treffen sich ein paar Anhänger der Simmeringer, allerdings nicht so viele, wie kolportiert wurden, und bennen die Tribüne in die Hadkurve um.
Das Spiel selbst zeigt in der ersten Hälfte, was zu erwarten war: Sportklub überlegen, allerdings nur bis zum 16-er. Danach war einmal Schluß, es gab nur Halbchancen der Hernalser. Die Simmeringer deuteten schon bald in Kontern ihre Gefährlichkeit an. Nadelstiche, aber wesentlich gefährlicher. Der dritte gefährliche Konter brachte schließlich das 1:0 für die Simmeringer durch Alan Orman. Alan Orman? Den Namen kannte ich doch. Irgendwie konnte ich mich daran erinnern, dass ein Orman einmal bei der Admira gespielt hat. iPhone sei Dank, konnte ich relativ schnell feststellen, dass es tatsächlich der gleiche Orman ist. Wikipedia weist in sogar als österreichischen Nationalspieler und auch Weltenbummler aus.
Am weiteren Spielverlauf änderte sich eigentlich recht wenig. Weiter Feldüberlegenheit der Sportklubs, gelegentlich gefährliche Konter der Simmeringer. Kurz vor der Halbzeit war es wieder soweit: bei einem Konter der Simmeringer kommt Tormann Harrauer zu spät und foult Ormann. Die Folge war Elfmeter und Rote Karte wegen Torraub. Leider wieder doppelte Bestrafung. Orman läßt sich die Chance nicht entgehen und netzt zum 0:2 ein. Ein Wetteinsatz auf die Simmeringer schien gut angelegt gewesen zu sein, das Spiel eigentlich erledigt.
Am Beginn der 2. Halbzeit beginnt der Sportklub zu zehnt mit drückender Überlegenheit! Die Folge war auch der Anschlußtreffer durch Günes, der Hoffnung auf der Friedhofstribüne aufkommen läßt!
10 Minuten später war es mit der Hoffnung vorbei. Ein Sportklubverteidiger läßt beim Stoppen den Ball unter den Stoppeln durch und der Simmeringer Osman darf sich über seinen Treffer beim Spiel freuen. Der Rest war Spielkontrolle der Simmeringer, die noch manche Chance fast stümperhaft vergeben und einmal mit einem Stangenschuß Pech haben. Das Bier danach schmeckte trotzdem.

Endstand Wr. Sportklub – 1 SC Simmering 3:1

Columbia XXI – SK Rapid Amateure

Am Samstag wollte ich meine Augen auf Grün-Weiß einstimmen: Columbia gegen SK Rapid Amateure stand auf dem Programm, Letzter gegen Fünfter. Die Rapid Amas also klare Favoriten.
Das Bier noch nicht einmal g’scheid angetrunken stand es nach nicht einmal einer Viertelstunde 2:0 für die Gastgeber. Überraschung! Die Floridsdorfer setzten mit ihren Kontern die entscheidenden Akzente am Beginn des Spiels. Woher der Wandel kam kann man wie immer nicht genau sagen, aber der neue Trainer Wurz dürfte seinen Anteil daran haben. Sein erstes Spiel ging ja nur knapp bei Simmering 2:3 verloren, und das erst in der Schlußphase. Allerdings relativierte sich das Ergebnis recht bald, denn die durchaus stärkeren Rapid Amateure setzten ihre Überlegenheit schließlich verdient in Tore um, und gingen schließlich am Beginn der zweiten Halbzeit 3:2 in Führung. Darunter sah man auch ein Elfmetertor von Christoph Saurer, der aber sonst wenig auffiel. Danach sah man eigentlich nur mehr die Amas gut spielen. Außer einem Stangenschuß wurde aber leider nix daraus gemacht.
Völlig überraschend erfolgte dann in der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich der tapfer kämpfenden Floridsdorfer. Flanke von rechts und Kopfball ins kurze Eck. Das war’s!
Der Columbia scheine ich auf jeden Fall Glück zu bringen. 2x besucht und 2x Punkte geholt: nach dem Sieg gegen die Mattersburger Amateuere gab es jetzt ein Unentschieden gegen die Rapid Amateure.

So, und jetzt auf nach Hütteldorf und Hoffnung auf Besserung bei der Ersten Rapids.

Endstand Columbia XXI – SK Rapid Amateure 3:3

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