Ernüchterung nach der Winterpause

2 Spiele und eben noch nicht auf der Nord gewesen 😉

Die nackten Ergebnisse in der Vorbereitung ließen ja schon einiges befürchten, aber dass es dann doch so schlimm wird, wie es das Spiel in Wiener Neustadt und das 300. Wiener Derby zeigte …
Bei beiden Spielen war Ideenlosigkeit im Spiel nach vorne zu sehen. Sobald wir gegen eine defensiv eingestellte Mannschaft (überraschenderweise war das auch die Austria im Wiener Derby) spielen müssen, geht so gut wie gar nichts. Sich auf die letzten 5 Minuten zu verlassen bringt leider auch nichts, wenn man jeweils nur die Stange trifft.

Panoramafoto vom 300. Wiener Derby im Wiener Praterstadion

300. Wiener Derby

Ich verstehe auch prinzipiell die Idee hinter der taktischen Aufstellung mit 1 Stürmer und 3 offensiven Mittelfeldspielern dahinter. Man kann variabel neben dem einzigen Stürmer mit unterschiedlichen weiteren offensiven Spielern im Strafraum auftauchen und damit für Überraschung und Unordnung sorgen. Einzig, es wird nicht umgesetzt (oder sehr selten). Aber was sonst hätte es Sinn, mit nur einem Stürmer aufzulaufen? Einer alleine bleibt meist gegen die massierte Abwehr eine stumpfe Waffe, wer soll dann nur die Tore schießen?

Meiner Meinung nach passt die Taktik nicht zur Aufstellung.

Enttäuschend ist leider auch, dass ich keine Entwicklung sehe, weder der Mannschaft, noch von einzelnen Spielern (Tormann Lukas Königshofer ist davon als Einziger auszunehmen!). Zynisch könnte man auch meinen, dass als Tabellenführer auch keine Entwicklung mehr notwendig ist. Es wäre auch keine Entwicklung notwendig, würde man vom Niveau der beiden guten Spiele im Herbst gegen den SK Sturm und Red Bull Salzburg ausgehen. Leider waren aber diese beiden Spiele, die mir aus dem Herbst positiv in Erinnerung sind, rühmliche Ausreißer vom schwachen Niveau auf dem der SK Rapid in dieser Saison leider spielt.

Enttäuschend auch die Einstellung der Austria, die offenbar schon mit einem Punkt aus dem Wiener Derby zufrieden war. Auch wenn uns ein offensiverer Gegner wahrscheinlich entgegenkommt, haben die Violetten wahrscheinlich doch zu viel Angst vor uns Grünen gehabt.

Enttäuschend … nein, den dritten Satz mit »enttäuschend« zu beginnen ist nicht so gut ;-). Warum auch immer: wir sind immer noch Tabellenführer (wenn auch nicht nach Verlustpunkten)! Wenn so bleibt, hat Peter Schöttel auch alles gut gemacht, auch wenn er selbst nicht wissen wird, wie es funktioniert hat. Ich hätte nichts gegen eine spannende Meisterschaft mit guten Leistungen aller an der Spannung beteiligten Mannschaften, statt der schlechten Spiele, die ich bis jetzt auch von unseren direkten Konkurrenten gesehen habe. Und nicht vergessen: diese Spannung impliziert auch, dass wir am Ende Fünfter in der Tabelle sein könnten … zuwenig für einen internationalen Bewerb (und dann hätten wir nicht einmal mit schönem Spiel das Ziel nicht erreicht 🙁 ).

So blieben das #twerby vor und die Gummibärli während des Spiels die einzigen grün-weißen Freuden am Tag des 300. Wiener Derbys.

Ein grünes und ein weißes Gummibärli liegen in meiner offenen Handfläche

Grün-Weiße Gummibärli!

Lasst uns auf die nächsten Runden hoffen: Forza Rapid!

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