Tour des stades

Das Wochenende schien ein schönes Wochenende zu werden! Die Wettervorhersagen waren gut, meine Frau hatte Dienst, Fußballtermine waren von den Ligen gut abgestimmt 🙂
Der erste Termin war für Freitag schnell mit meinem Kollegen vereinbart, der Ort nach kurzer Zeit ebenfalls. Zur Auswahl standen die Spiele der Regionalliga Ost: Schwechat gegen FAC und Wiener Sportklub gegen die Admira Amateure. Geworden ist es schließlich Dornbach mit seiner Friedhofstribüne und seinen sympathischen Nebengeräuschen:

Eintrittskarte Sportklub

Eintrittskarte Sportklub

Gläser und Flaschen auf einem Tisch

Sportklub Wein vom Biohof Pratsch

Der Sportklub Platz mit Blick auf die Gästetribüne

Sportklub Platz

Zum Auftakt der Frühjahrssaison in der Regionalliga Ost trifft der sechstplazierte Wiener Sportklub auf den Tabellennachbarn Admira Amateure, der vor der Partie den Platz dahinter einnimmt.

Den Sportklub-Spielern steckt am Beginn der Partie die Winterpause noch in den Körpern. Die Admira Amateure beherrschten den Gegner, allerdings ohne wirklich gefährlich zu werden. Nach der ersten Viertelstunde übernahm der Sportklub das Kommando und kam zu einer großen Anzahl an Chancen. An der Spitze eine Dreifach-Chance und kurze Zeit später eine Doppelchance, die aber allesamt vergeben wurden.

Es kam, wie es bei solchen Spielverläufen angeblich symptomatisch ist: ein Konter der Admira Amateure, der Admira-Spieler liegt im Strafraum … ein Pfiff. Die Situation ist schwer einzuschätzen von meiner Position hinter dem anderen Tor, aber der Ball liegt nicht lange am Elferpunkt sondern zappelt bald im Tornetz, obwohl Tormann Harrauer vom Sportklub fast dran zu sein scheint. Die Gäste gehen also überraschend mit 1:0 in Führung.

Aber schon kurze Zeit später der Ausgleich für den Wiener Sportklub. Szabo verwertet eine Hereingabe in den Strafraum wunderschön mit der Ferse, oder dem Außenrist. Kutin, der Tormann der Admira Amateure, hat genau keine Chance überhaupt eine Reaktion zu zeigen. Die Friedhoftribüne tobt 🙂

Der Wiener Sportklub bleibt überlegen, kann aber weiter keine wirklich guten Chancen herausspielen.

Eine Spielszene vor dem Tor der Admiral Amateure

Letztes Getümmel vor dem Tor der Admiral Amateure

Der Abend endet im Flag. Nachdem ich schon mit einem violetten Kollegen das Spiel besuchte, durfte ich dort noch einem zweiten Grün-Violetten Pärchen aus meinem Twitterversum begegnen: @turtle_vienna und @HerrNoiza


Samstag 14:00 der nächste Termin, der nächste Fußballplatz: Columbia – Parndorf auf der Franz Grasberger Sportanlage in der Schwarzlackenau.

Eintrittskarte Columbia

Eintrittskarte Columbia

Spielszene aus Columbia - Parndorf

Spielszene aus Columbia – Parndorf


Die Vorzeichen waren klar beim Spiel des Letzten der Regionalliga gegen den Zweiten. Der Spielverlauf bestätigte auch sofort die Ausgangsposition: nach 2 Minuten steht es 0:1 nach einem Standard, bei dem die Floridsdorfer Abwehr ganz schlecht aussah. Nach 10 Minuten steht’s nach einem Elfer 0:2! Im Prinzip war’s das für das Spiel. Den Rest der 1. Halbzeit ist die Columbia bemüht, hält auch das Spiel halbwegs offen, aber wahrscheinlich, weil die Burgenländer das auch zulassen. Gelegentliche Gefahr geht bei Weitschüssen der Floridsdorfer aus.

Das war’s auch schon aus Halbzeit 1 und dem gesamten Spiel, denn ich muss weiter nach Hütteldorf!


Zum Bericht zum Spiel des Sportklub Rapids gegen die SV Ried geht‘ auf einer anderen Seite!

Abokarte Rapid

Abokarte Rapid


Nach der Feier in Hütteldorf geht’s weiter in die Südstadt. Auf dem Programm steht das Bundesligaspiel der Admira gegen Wiener Neustadt. Es wäre sich fast ausgegangen, dass ich pünktlich bin, wäre nicht ein Auto am Grünen Berg stehen geblieben und damit für einen veritablen Stau verursacht hätte.

Eintrittskarte Admira

Eintrittskarte Admira

Gerade rechtzeitig sehe ich den verschossenen Elfmeter von Helly für Wiener Neustadt. Schwach geschossen, gut gehalten, der Nachschuß auch noch einen Katastrophe. Die erste Halbzeit zeigt aber weiter eine überlegene Wiener Neustädter Mannschaft, ohne zwingende Chancen. Der Admira fällt nicht wirklich etwas ein. Es geht aber munter hin und her ohne gefährliche Szenen. Die logische Folge ist das 0:0 zur Pause.

Dafür gibt es dann nette Abwechslung bei einem Gespräch mit @Babsii_Blubb und @KathiBognar.

In der zweiten Halbzeit wird die Kälte durchdringender, aber wenigstens legt die Admira zu! Nach 10 Minuten bringt ein Kopfball von Schrott die Admira 1:0 in Führung. Den Wiener Neustädter fällt eigentlich nicht mehr viel ein und die Kälte treibt mich schließlich vorzeitig zum Auto. Am Weg über den Parkplatz höre ich den Jubel der Fans: 2:0 in der Nachspielzeit.

Trenkwalder Arena

Trenkwalder Arena

Fazit: ein gelungenes Wochenende, auch bei den wichtigen Ergebnissen 😉

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