Aufbäumen in der Südstadt

Zurück aus dem Waldviertel und nach erfolgloser Suche nach einem iPad der 3. Generation in der gewünschten Ausführung, ging es in die Südstadt zum Spiel Trenkwalder Admira gegen Red Bull Salzburg. Nach Jahren habe ich wieder einmal die Print@Home Lösung probiert. Früher habe ich diese Art des Kartenkaufs unpraktisch gefunden. Irgendetwas hat dabei immer nicht funktioniert. Die Anmeldung war schnell erledigt, der Kauf auch (gleich auch für das nächste Heimspiel gegen den SK Rapid), dann dauerte es etwas, bis die Karten per E-Mail eintrudelten. Das machte mich ein wenig nervös, da ich schon ein wenig knapp dran war. Schließlich kam die E-Mail mit 3 PDFs: je 1 Karte für die beiden Spiele und die Rechnung.

Auf der Fahrt nach Maria Enzersdorf sehe ich schon Regenschleier über den Wienerwald. Auf der Südautobahn A2 angekommen, gibt’s schon die ersten dicken Tropfen und Blitz und Donner. Irgendwie war ich da gar nicht darauf vorbereitet nach der Woche mit Sonnenschein pur. Im Kofferraum des neuen Autos natürlich auch noch kein Regenschirm :-(. @Babsii_Blubbs Warnung per Twitter kam leider etwas zu spät …

Die Wartezeit im Auto vertreibe ich mir auf meiner Timeline in Twitter und Nachfragen an @MarcusWadsak der natürlich gerade heute nicht im Dienst ist ;-). Schließlich wird es dann doch eng mit der Zeit und ich beschließe einen kurzen Sprint vom Parkplatz zum Stadion zu machen. Das Wasser in den Pfützen macht aber mehr Ärger, als das Wasser von oben und nasse Socken.

Der Regen macht’s aber möglich, dass sich alle Zuschauer kuschelig auf der überdachten Haupttribüne treffen. Die beiden Fangruppen natürlich schön getrennt an den verschiedenen Enden.

Tormann Walke steht im Regen

Tormann Walke steht im Regen

Die Partie beginnt einseitig druckvoll durch die Salzburger. Nach einigen gefährlichen Kornern ist es bald soweit und  Ibrahim Sekagya köpfelt schließlich verdient zum 0:1 ein. Danach das übliche Verhalten eines Favoriten nach der Führung: abwarten und kontrollieren. Die Admira kommt dadurch etwas auf und schießt durch einen schönen Weitschuß von Patrick Mevoungou nach einem Korner schließlich den Ausgleich. Die Tribüne inklusive mir tobt ;-). Die erste Halbzeit bleibt ausgeglichen mit vereitelten Kontern auf beiden Seiten.

Kurz vor der Pause noch ein wenig Aufregung wegen eines möglichen Elfers für die Admira, aber es war wohl keiner.

Große Lacke vor dem Tor

Lackenpflege vor dem Tor

Die Pause wird zur Verbesserung der Rasensituation genutzt. Am Beginn des Spiels bildeten sich noch Lacken vor der Torlinie, die sich dann mehr in Gatsch verwandelten. Ein Sack Sägemehl mußte her und schon schaute es für den Tormann etwas besser aus, war zumindest zu hoffen.

Die Pause wird außerdem wieder für ein kurzes Fachsimpeln mit @Babsii_Blubb und ihren Eltern genutzt und Pausenstände der anderen Partien kommentiert.

Die zweite Halbzeit beginnt  mit leichten Vorteilen der Admira. Die Schüsse auf das Tor von Walke sind aber meist zu zentral angesetzt, als das sie Gefahr erzeugen könnten.

Spielszene aus dem Bundesliga Spiel Admira - Salzburg

Spielszene aus Admira gegen Salzburg

Nach einem Stangenschuss der Salzburger gibt es plötzlich einen Konter der Admiraner, den Schicker mit einer schönen Einzelaktion zum 2:1 abschließt.  Lange dauert es aber nicht und die Salzburger gleichen wieder aus. Wieder war es ein Corner, die Abwehr der Admira schaut nicht gut aus, und Lindgren drückt den Ball aus kurzer Distanz zum 2:2 über die Linie.

Danach sind die Salzburger überlegen, aber näher dem Tornetz, als an die  Stange geht der Ball nicht mehr. So bleibt es also beim 2:2, mit dem die niederösterreichische Mannschaft sehr zufrieden sein kann. Entsprechend wird dann auch vor der Tribüne gejubelt.

Die letzte Meldung von den anderen Stadion berichtet noch von einem 1:0 der Austria gegen Sturm Graz und weiteren 1:1 in den anderen Spielen.

Die Admira jubelt nach dem Schlusspfiff den Zuschauern auf der Tribüne zu

Jubel der Admiraner nach Schlusspfiff

Auf dem Weg zum Parkplatz sind die Lacken jetzt auch verschunden und komme jetzt ohne weiteren Nässezuwachs in den Socken zu meinem Auto. Eine Gruppe Salzburger jubelt noch über den späten Ausgleichder Grazer, der ihnen telefonisch übermittelt wird. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen … das mir am nächsten Tag allerdings wieder verging  …

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