2x Bundesliga

Samstag früh verabschiedet sich mein Schatz für 1 Woche Arbeit im Ausland.
Samstag finden 2 Bundesligaspiele südlich von Wien statt.
Wie anders sollte man sich trösten, als mit der zweitliebsten Beschäftigung 🙂 !
Erste Station Wiener Neustadt. Man zeigt das Spiel Wiener Neustadt gegen Sturm Graz. Karten gibt’s online, und damit keinen Stress an der Kassa. Ich weiß ja nicht, was mich in Wiener Neustadt erwartet, war ja noch nie dort. Einen Parkplatz habe ich dann keine 5 Minuten vom Stadion weg gefunden! An der Kassa hätt’s dann auch keine Schlangen gegeben.

Eingang zum Stadion Wiener Neustadt

Eingang zum Stadion Wiener Neustadt

Rein an diesem wunderschönen sonnigen Nachmittag in das Stadion Wiener Neustadt. Die Sportkantine ist gleich gefunden und nachdem das Mittagessen heute ausgefallen war, wird gleich einmal die Tafel studiert. Ein Grinsen ist nicht zu unterdrücken: es gibt Knacker! Im Süden Wiens wissen sie halt, was „alte“ Fußballfans wünschen :-). Dazu ein erfreulich freundliche Bedienung, kein Vergleich zu den sterilen Ausgabestellen im Hanappi. Zugebenermaßen gibt es hier auch weniger Streß.

Eingang zum Stadion Wiener Neustadt

Eingang zum Stadion Wiener Neustadt

Dem Anlaß entsprechend bin ich sogar mit einem blau-weißem Hemd ausgestattet. Ich schau mich noch ein wenig im Stadion um, bevor ich zu meinem Platz schlendere.

Wiener Neustädter Farben

Wiener Neustädter Farben

Haupttribüne im Stadion Wiener Neustadt

Haupttribüne im Stadion Wiener Neustadt


Gästetribüne Stadion Wiener Neustadt

Gästetribüne Stadion Wiener Neustadt

 

Nach ewigen Zeiten sitze ich wieder mal auf einer Westtribüne! Den richtigen Platz finde ich leider nicht gleich, da die „übergroße“ Haupttribüne überraschenderweise noch in Sektoren unterteilt ist und ich von einem Aboplatzbesitzer weggestampert werde. Eh klar, ein deppata Wiener in der Provinz. Auf jeden Fall gibt es zum Aufmarsch der beiden Mannschaften vom SC Wiener Neustadt und dem SK Sturm noch das recht schwungvolle Vereinslied des SC Wiener Neustadt zu hören. Gar ned so schlecht das Ganze.

Wiener Neustadt und Sturm werden zum Ankick geleitet

Wiener Neustadt und Sturm werden zum Ankick geleitet

So, jetzt noch etwas zum Spiel: es endete 0:0

… na gut: insgesamt gibt es 4 Abseitstore, die alle zu Recht nicht gegeben wurden. Kainz schaffte bei einem Freistoß das Kunststück, die 1-Mann Mauer zu treffen. Eigentlich hatten die Wiener Neustädter die besseren Chancen, aber leider keinen Vollstrecker, der diese auch in Tore ummünzt.

Kurz vor Schluss habe ich das sympathische Stadion Wiener Neustadt verlassen in der Gewissheit nichts weiter versäumen zu können. Die Zeit war knapp bis zum Anpfiff des Spieles Admira – Austria Wien. Die Straße, die ich gekommen war, wurde wegen dem Abzug der Grazer Fans vorsorglich gesperrt. Navi sei Dank finde ich doch den Weg zur Autobahn. Dicke Regen und Gewitterwolken begleiten mich während der Fahrt.

Dunkle Wolken

Dunkle Wolken

Ich freue mich schon meinen violetten Freund Robert mit seinem violetten Sohn Johannes wiederzusehen. Um mein Taufkind Johannes hätte ich mich wohl mehr kümmern sollen, sonst wäre er nicht so missraten geworden. Parkplatz gibt’s natürlich bei meiner Ankunft keinen mehr, also wieder mal auf dem Bankett parken und einen ordentlichen Fußmarsch hinlegen. Dafür komme ich noch beim sogenannten Protest der Austria-Fans vorbei: mehr als 50 werden wohl nicht vor dem Stadion die erste Halbzeit abwarten, wie angekündigt war.

Austria Protest vor den Eingangstoren

Austria Protest vor den Eingangstoren

Aus dem Stadion kommt bereits aufgeregtes Gejohle. Das war wohl so zu deuten, dass die Austria gerade eine Chance versemmelte, was mir dann auch später bestätigt wurde. Endlich im Stadion, kann ich ein völlig anderes Spiel als in Wiener Neustadt bestaunen. Da ist Bewegung drinnen und auch Klasse und zwar von Anfang an. Nach dem 1:0 der Admiraner war dann aber nicht mehr viel von den Violetten zu sehen und ich durfte jubeln … jubeln … und noch einmal jubeln :-). Zu allem Unglück für die violetten Fans, begann es auch noch beim zweiten Tor der Admira zu regnen. Die nicht überdachte Gästetribüne leerte sich noch mehr.

Panorama Südstadt

Panorama Südstadt

Das 3:0 von Patrik Ježek lässt mich dann schon genüsslich zurücklehnen. Die Sache ist gegessen. Der Gästesektor wird schon etwas unruhiger.

Tribünenprotest der Violetten

Tribünenprotest der Violetten

Nicht zu fassen ist, was dann passiert: innerhalb einer oder zwei Minuten schießen die Violetten 2 Tore! Ja richtig: 2 Tore! Und das Zittern geht wieder los. Witzig war dabei auch, dass der Gästesektor nahezu überkocht. Nicht allerdings vor Freude, denn ein paar Fans hängen schon am Zaun und das nicht unbedingt mit Jubelgesten. Einen von ihnen habe ich doch glatt wiedererkannt in der Wiederholung am Abend im TV – ein alter Bekannter von mir ;-). Wahrscheinlich hatten die alle Angst, dass sich Vastić Vertrag jetzt doch verlängert.

Schließlich blieb es dann beim trotzdem verdienten 3:2 der Admira (die Austria hatte nach dem Anschlusstreffer noch 2x Metall getroffen, das sei noch gesagt). Als Ausgleich fuhr ich meine beiden violetten Freunde natürlich noch nach Hause, konnte sie ja nicht auch noch auf den langen Heimweg mit den Öffis schicken.

Schön war’s, komme gerne wieder!

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